RGB, RGB-W und dynamisch: Farbmischung im Flächenlicht
RGB, RGB-W und RGB-W dynamisch klingen ähnlich und leisten Verschiedenes. Der Unterschied liegt in den Farbkanälen und in der Steuerung.

RGB: drei Farbkanäle
RGB steht für Rot, Grün und Blau. Der RGB-Farbraum bildet Farbwahrnehmungen durch additives Mischen dieser drei Grundfarben nach. Im Flächenlicht entstehen so kräftige, gesättigte Volltonfarben. Mit Rot und Grün entsteht Orange, mit Grün und Blau Hellblau, mit Blau und Rot Magenta. Echtes Weiß, Pastelltöne und weiche Übergänge kann reines RGB nicht darstellen.
RGB-W: Warmweiß als vierter Kanal
Der zusätzliche Warmweiß-Chip mildert die Farben ab. Es entstehen Pastelltöne wie Himmelblau, Zartrosa oder Mint. Bei LichtRaum lässt sich der Kelvinwert des Weißkanals frei wählen, von warmweiß bis neutralweiß.
RGB-W dynamisch: Farbzonen in Bewegung
Dynamische Module mischen RGB und Warmweiß zu programmierbaren Lichtverläufen. Mehrere Farben stehen gleichzeitig auf derselben Fläche und wandern über sie. Dafür braucht es eine externe Steuerung, zum Beispiel DALI, COLEEN oder Scarlett. Sie programmiert Farbverläufe, Geschwindigkeiten, Szenen und Übergänge.
Welche Variante wofür
- klare Farbakzente und dekorative Effekte: RGB
- natürliche Stimmungen, Pastell, Farbe plus Weiß: RGB-W
- Inszenierung, Markenraum, Küchenrückwand mit Farbverlauf: RGB-W dynamisch
Fragen und Antworten
Kann RGB ein reines Weiß erzeugen?
Nein. RGB bleibt auf Volltonfarben beschränkt. Für Weiß und Pastelltöne gibt es RGB-W mit einem zusätzlichen Warmweiß-Kanal.
Quellen
Stand: Oktober 2026. LichtRaum LRM, Rolf Leinberger.